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So stellen sich die Verantwortlichen in der Exklave die neue Beschilderung zur Gemarkungsgrenze vor

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22.03.2026

An der Sitzung des Gemeinderats haben seit längerer Zeit wieder Zuhörende aus der Gemeinde teilgenommen. Zwar hatten die Zuhörenden keine Fragen an den Gemeinderat, doch sie vernahmen interessiert, dass Büsingen als zukünftiges Mitglied des Abwasserverbands Röti über strategische und finanzielle Belange mitentscheiden darf. Diese Nachricht wurde von den Zuhörenden und den Mitgliedern des Gemeinderats mit Freude aufgenommen, die dem Beitritt einstimmig zustimmten.

Neue Grenzpfähle erwünscht

Anschließend befasste sich der Gemeinderat mit einem besonderen Anliegen der Bürgermeisterin: den Grenzpfählen. Die meisten Grenzpfähle in der Region stehen kahl und leer in der Landschaft. Kein schönes Bild, findet die Bürgermeisterin. Sie führte aus: „Für uns, als einzige deutsche Exklave in der Schweiz und somit außerhalb der EU, sollte eine eigene Beschilderung entworfen werden.“ Diese einzigartige Situation soll für alle Gäste beim Grenzübertritt ersichtlich sein.

Ohne Bundesadler: Bertold Neuberger, der in Büsingen wohnt und als typografischer Gestalter ein Büro in Winterthur betreibt, stellte in der Sitzung vier Varianten vor. Darauf wurde im Gemeinderat engagiert diskutiert. Als Erster meldete sich Marc Erny zu Wort. Ihm war sofort aufgefallen, dass auf den gezeigten Schildern die Bezeichnung «Bundesrepublik Deutschland» mit «ck» geschrieben ist. Der Rat nahm diesen Tippfehler schmunzelnd hin. Das wird verbessert.

Grafiker muss Entwürfe nachbessern

Hendrik Güntert gab zu bedenken, dass die früher aufgestellten Bundesgrenzzeichen oft geklaut wurden und meinte, dass neue Schilder deshalb nicht nötig seien. Heidi Vestner vertrat die Ansicht, dass der Bundesadler weggehört. Die Gemeinderäte wünschten sich schlichtere Schilder, das Gemeindewappen müsse jedoch bleiben.

Daraufhin wurde ein neuer Auftrag formuliert und überwiesen. Grafiker Neuberger soll neue Entwürfe gestalten. Die Schilder sollen ihre ovale Form behalten und das Gemeindewappen soll in der Mitte platziert werden.

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© Südkurier