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Schweizer Forscher suchen die beste Wärmepumpe der Welt

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Wer Mick Eschmann zu seinem Arbeitsplatz begleitet, muss raus aus dem gleißenden Licht des nahenden Frühlings in der Bergwelt und erst einmal ein paar Treppen hinuntersteigen. Im Keller von Gebäude 4 der Ostschweizer Fachhochschule in Buchs im Kanton St. Gallen schnurren hinter Betonwände Ventilatoren. Ein Gewirr von Leitungen, manche davon so dick wie ein Baumstamm, verbindet die einzelnen Räume. „Hier testen wir die Wärmepumpen“, sagt Eschmann, der das Wärmepumpenzentrum (WPZ) seit Jahren leitet. Der 45-Jährige steht in einem der insgesamt sechs Prüfstände, die in den Gebäuden der Hochschule untergebracht sind. Gerade wird hier eine Wärmepumpe an Schläuche angeschlossen. Das Gehäuse der Anlage ist abgenommen, sodass man den Herstellernamen nicht erkennt. „Wir dürfen das auch nicht sagen“, sagt der Physiker. Geheimhaltung! Auch beim Fotografieren gibt es Vorgaben. Bloß keine sensiblen Daten zeigen, Prüfroutinen etwa, die auf den Monitoren im Labor über die Bildschirme flimmern. Verschwiegenheit ist nicht nur bei den Schweizer Banken Pflicht. Auch hier unten im Ingenieurskeller des WPZ.

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