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„Wir brauchen eine deutlich bessere Aufklärung“: Wie sicher sind die Rüstungsfirmen?

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27.07.2026

Sie wollten einen Anschlag verüben, und ihr Ziel war ein Rüstungsunternehmen in Deutschland. Anfang Juni wurden zwei mutmaßliche Agenten im Auftrag russischer Dienste an der serbisch-ungarischen Grenze festgenommen. Deren Pläne waren offenbar so konkret, dass sich sogar der deutsche Innenminister einschaltete. „Wir haben die Vorbereitung eines größeren Sprengstoffanschlags in Deutschland verhindert“, sagte Alexander Dobrindt (CSU). Ziel der geplanten Attacke sei ein Objekt der Rüstungsindustrie gewesen. 

Seit Russland seinen hybriden Krieg auch gegen Nato-Staaten wie Deutschland führt, werden solche Meldungen häufiger.  Vor wenigen Tagen erst warnte das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) in einem Sicherheitshinweis Firmen im Rüstungssektor ganz konkret: „Es besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass entsprechende Unternehmen das Ziel von Ausspähungs- und Sabotagehandlungen durch russische staatliche Stellen oder in deren Auftrag werden“, zitiert das „Handelsblatt“ aus dem Schreiben. Selbst gezielte Angriffe gegen einzelne Mitarbeiter – besonders der Leitungsebene – seien nicht auszuschließen, so das Amt. Bekannt ist, dass russische Regierungsstellen einen Anschlag auf Rheinmetall-Chef Armin Papperger planten, der 2024 rechtzeitig aufgedeckt werden konnte. Entsprechende Medienberichte hat der Kreml indes dementiert.

Ein klandestiner Krieg auf deutschem Boden also? Wie brisant die Sicherheitslage auch in Deutschland ist, sei noch nicht bei allen Firmen........

© Südkurier