Praxis statt Pauken: „CampusDay“ soll neue Impulse setzen an der GWRS
Fast auf der ganzen Welt sieht Schulunterricht gleich aus: Große Klassenzimmer, der Lehrer steht vorne und die Schüler hören brav zu. Dass Schule auch anders ablaufen kann, zeigt das neue Bad Dürrheimer Projekt „CampusDay“.
Mit dem Schuljahr 2026/2027 verbringen die Schüler der Klassen 5 bis 7 jeden Freitagvormittag auf dem Foret-Noire-Campus, dem Gelände des ehemaligen Jugendhauses Bad Dürrheim. Statt des klassischen Unterrichts im Klassenzimmer stehen einzigartige Projekte im Blickfeld. Die gesamte Lehrerschaft musste feststellen, dass die Pandemie und der virtuelle Unterricht bei den Kindern Spuren hinterlassen haben. Mit dem „CampusDay“ wollen sie den Schülern in der Kurstadt nun etwas zurückgeben.
Das Schulentwicklungsteam „Zukunftsquartett“ brachte die Ideen für das Lernprojekt hervor. Das Konzept wurde nicht von den Lehrkräften der Grund- und Werkrealschule entwickelt, sondern baut auf dem „ZukunftsDay“ des Kultusministeriums auf. Jedoch wurde der Bedarf an die Grund- und Werkrealschule GWRS angepasst.
Schüler suchen sich bestimmte Themen aus
Themen bekommen die Schüler dabei nicht vorgegeben. Kinder und Jugendliche dürfen gezielt an einem Projekt arbeiten, das sie am meisten bewegt. Von Berufen bis hin zum Klimaschutz........
