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Kurgärtnerei Bad Dürrheim: Weniger Rasen mähen, dafür ist mehr Gießen angesagt

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14.08.2026

Wenig Niederschlag, aber dafür Sonne satt: Sowohl im Juli als auch im August gab es kaum Regen. Während wir uns auf Freibadsaison, Eis und Sonnenbaden freuen, leiden Tiere und Pflanzen unter der anhaltenden Trockenheit.

Keine Nacktschnecken, dafür aber reichlich Schädlingsbefall

Die Kurgärtnerei merkt, dass es sich nicht einfach nur um einen heißen Trend handelt, sondern sich langsam zu einem Normalzustand entwickelt. Der Mai ist der Pflanzenmonat, in dem alle Beete neu bepflanzt werden. In der Regel ist der Mai von Regen geprägt und die Erde feucht. Der letzte Mai hatte kaum Niederschläge, sodass der Boden stark ausgetrocknet war. Der trockene Boden erschwerte die Arbeit der Gärtner und sorgte für einen schlechten Start in die Pflanzensaison.

Gerade die Beete, die in der prallen Sonne stehen, litten am meisten unter der Hitze und mussten ausgetauscht werden. Die einzigen Pflanzen, die mit der Wärme zurechtkommen, sind nicht einheimische Gewächsarten wie die mexikanische Sonnenblume. Ausgetrocknete Blumen waren noch das kleinste Problem. Schädlinge wie Erdflöhe haben die Blumen befallen, denn Erdflöhe lieben trocken-warmes Wetter. Gärtnerin Tanja Segler freut sich, dass zumindest die Nacktschnecken weggeblieben sind, denn die bevorzugen Jungpflanzen und........

© Südkurier