Birgit Reuner sucht mit deutscher Mini-Rente ihr Glück in Portugal – die große Auswanderer-Story
Im Januar 2024 erfährt Birgit Reuner, dass sie ausziehen muss. Mit ihrer kleinen Rente findet die damals 68-Jährige in Villingen-Schwenningen keine bezahlbare Wohnung. Deshalb trifft Birgit Reuner eine Entscheidung: Weil Portugal eine der günstigsten Lebenshaltungskosten in ganz Europa hat, wandert sie gemeinsam mit Dackel Max aus. Jeden Cent hat sie zurückgelegt, um sich das Benzin für die über 2000 Kilometer lange Fahrt ins neue Leben leisten zu können.
Das Schicksal der Rentnerin bewegt viele SÜDKURIER-Leser. Zahlreiche Hilfsangebote habe sie erhalten, schildert Birgit Reuner – doch einige Reaktionen machen auch weniger Mut. „Mit 68 Jahren, 1000 Euro ohne weitere Ersparnisse wird sie das nicht schaffen können“, heißt es in einer Zuschrift.
Für Birgit Reuner geht es ab nach Portugal! Aber hält das Auto durch?
Im Herbst 2024 startet Birgit Reuner in ihr großes Abenteuer. Die letzten Nächte in Villingen verbringt sie auf einer kleinen Matratze in einer Ecke ihres Wintergartens. Die Möbel haben neue Besitzer gefunden, der Rest passt in zwei Koffer und ein paar Taschen.
Das betagte Auto ist einsatzbereit. 149.328 Kilometer zeigt der Tacho an, mehr als 2000 Kilometer werden in den kommenden Tagen hinzukommen. Dass ihre erste Station in Portugal die Stadt Ponte de Lima ist, liegt am SÜDKURIER. Nach dem ersten Bericht über das Schicksal der Rentnerin hatte sich ein Überlinger Ehepaar gemeldet, das dort ein Haus in dem Land besitzt. Hier darf Birgit Reuner vorübergehend in die Einliegerwohnung einziehen und in Ruhe nach einem neuen Zuhause schauen.
Über Frankreich führt der Weg im Oktober 2024 nach Spanien. Mit vollgepacktem Auto fährt Birgit Reuner steile Bergstrecken hoch und herunter, schläft im schlechtesten Hotel ihres Lebens, sieht die ersten Palmen auf ihrer Reise und kommt schließlich im strömenden Regen in Portugal an. Dort wird sie........
