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Von der Bodensee-Insel Reichenau geht ein Signal des Friedens aus

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16.08.2026

Aller guten Dinge sind drei: Nach alter Tradition haben mehrere hundert Gläubige auf der Reichenau am 15. August den Inselfeiertag Mariä Himmelfahrt begangen, den dritten des Jahres, der hier gefeiert wird. Als Festprediger und Ehrengast appellierte der neue Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Klaus Krämer, im Münster an die Gläubigen, die Barmherzigkeit Gottes und Marias in die Welt zu tragen und den Bedrängten beizustehen. Denn: „Die Bedrängnis gehört zu den Grunderfahrungen des Christentums.“

In der heutigen Zeit sei Friede die große Sehnsucht, so der Bischof. „Der Friede in der Welt beginnt in den Herzen der Menschen.“ Auch Inselseelsorger Pater Stephan Vorwerk pries in seinen Fürbitten die Muttergottes als Königin des Friedens und bat um diesen in den Kriegsgebieten Ukraine, Naher Osten, Iran und den Ländern Afrikas.

Bischof Krämer sagte, Maria sei Zeichen der Hoffnung und Quelle des Trostes – früher wie heute. Er ging in seiner Predigt von zwei Bibelstellen aus. Zum einen der Offenbarung des Johannes, in der die gebärende Maria als mit der Sonne bekleidete Frau bezeichnet wird, die ein Drache bedroht, der ihr aber nichts anhaben kann.

Das beziehe sich auf die Christenverfolgung im ersten Jahrhundert, die Jesus........

© Südkurier