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Irans Führung in Angst vor Newroz-Fest: Wie stark ist die Opposition noch?

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19.03.2026

Als er sich trotz drohender Luftangriffe von USA und Israel bei einer Demonstration von Regierungsanhängern auf den Straßen Teherans zeigte, sagte der iranische Justizchef Gholam-Hossein Mohseni-Ejei: „Wir haben keine Angst!“ Wenn es aber um die iranische Opposition im Inland geht, ist Mohseini-Ejei nicht ganz so furchtlos. Aus Angst vor einem neuen Aufstand ließ er Hunderte Verdächtige festnehmen, darunter angebliche Anhänger der Monarchie und des Schah-Sohns Reza Pahlevi. Die Opposition bleibt drei Wochen nach Kriegsbeginn aber in Deckung und wartet auf ihre Chance.

Warum Irans Führung wegen des beginnenden Newroz-Festes nervös ist

Das Regime rechnet mit Protesten bei den Feiern rund um das iranische Neujahrsfest Newroz am Samstag. Die Behörden warnten die Regierungsgegner vor Kundgebungen und Feuerwerken und riefen Anhänger des Regimes auf, öffentlich amerikanische und israelische Fahnen zu verbrennen.

Die Opposition ging einer Konfrontation bisher aus dem Weg. Pahlavi, der bekannteste iranische Oppositionspolitiker, rief die Iraner auf, friedlich zu feiern und Zusammenstöße mit dem Regime zu vermeiden. Am Mittwochabend versammelten sich viele Iraner zu ersten........

© Südkurier