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Vizekämmerin musste den zweiten Nachtragshaushalt in der Geschichte der Gemeinde erarbeiten

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31.07.2026

Nach 20 Jahren war es wieder notwendig: Die Gemeinde Eigeltingen hat den zweiten Nachtragshaushalt beschlossen. Die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung trifft sie hart.

Weshalb der Nachtragshaushalt notwendig geworden ist

Die stellvertretende Kämmerin Lilli Meineke erläuterte dies in der letzten Gemeinderatssitzung vor den Sommerferien: „Die Aufstellung eines Nachtragshaushaltsplans ist vor allem erforderlich, da sich im Laufe des Haushaltsjahres 2026 erhebliche Veränderungen bei den Erträgen aus der Gewerbesteuer ergeben haben.“ Es sei mit einem Rückgang von 6,1 Millionen Euro gegenüber dem Haushaltsansatz zu rechnen. Die Gemeinde müsse Gewerbesteuerfestsetzungen rückerstatten und erhalte zudem deutlich geringere Gewerbesteuervorauszahlungen. Bereits bei den Beratungen zum Haushalt für das Jahr 2026, im Januar beschlossen und im März vom Landratsamt genehmigt, hatten Verwaltung und Gemeinderat geahnt, dass die Finanzdecke angespannt ist.

Man habe geprüft, wo man sparen könne und welche Investitionen verschoben werden könnten. Dieses Prozedere ging nochmals durch die Gremien, um den Nachtragshaushalt zu gestalten. Gemeinderat Matthias Schaubel erklärte in der Gemeinderatssitzung, in der das Gremium den Nachtragshaushalt beschloss:........

© Südkurier