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Rechtsaußenpolitiker Nigel Farage legt Mandat nieder

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07.07.2026

Noch im September 2025 glich der Parteitag von Reform UK in Birmingham einer One-Man-Show: Der einstige Brexit-Treiber Nigel Farage stand als Vorsitzender der Rechtsaußenpartei im absoluten Zentrum der Aufmerksamkeit. Sein Name prangte auf hellblauen Fußballtrikots, und wo er auftauchte, bildeten sich Menschentrauben. Er wurde bewundert, ja verehrt. Viele Beobachter waren damals überzeugt, dass der Erfolg der Partei maßgeblich an seine Person geknüpft sei. Nun, nicht einmal ein Jahr später, erklärt der 62-Jährige seinen Rücktritt als Abgeordneter für seinen Wahlkreis Clacton im Südosten Englands. Mit diesem taktischen Schritt will Farage jedoch nicht die Politik verlassen, sondern nach massiver Kritik an seiner Person wegen nicht deklarierten Finanzen eine Neuwahl erzwingen, um aus ihr gestärkt hervorzugehen. 

Dass eine wichtige Nachricht anstehen könnte, wurde am Dienstag gegen Mittag klar. Als Farage auf X ankündigte, um 14 Uhr eine Erklärung zu seiner Zukunft im öffentlichen Leben abzugeben, spekulierten Medien über einen Zusammenhang mit dem wachsenden Druck wegen höchst umstrittener Spenden – und tatsächlich nahm er dazu Stellung. Nach einer........

© Südkurier