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Wacken-Gründer versprechen: „Wir haben nicht vor, in Rente zu gehen“

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02.06.2026

Holger und Thomas, noch zwei Monate bis zum Wacken Open Air. Wie laufen die Vorbereitungen?

THOMAS JENSEN: Sehr gut. Auch wenn noch extrem viel Arbeit auf uns wartet. Wacken ist im Grunde ein 24-Stunden-Job an 365 Tagen im Jahr. Aber das haben wir ja so gewollt. (lacht)

Das mit dem Matsch war heftig vergangenes Jahr. Das ist am ersten Tag für die meisten lustig, aber irgendwann geht es richtig auf die Knochen.

JENSEN: Ich weiß. So ein Festival ist umso anstrengender, je mehr Regen fällt. Bei schönem Wetter ist alles leicht. Aber 2023, als wir einen Einlass-Stopp verhängen mussten, und 2025 waren schon harte Nummern. Gerade für die Menschen, die im Rollstuhl unterwegs sind, war das absolut eine Katastrophe, und das hat uns in der Seele wehgetan. Alle im Team sind motiviert, das in diesem Jahr besser hinzukriegen.

Beim ersten Wacken Open Air 1990, zu dem 800 Leute kamen, konnten Sie von solchen Herausforderungen vermutlich nur träumen.

JENSEN: Wir hätten es uns ganz sicher nicht träumen lassen, was aus diesem Festival wird. Ahnung von dem, was wir da machen, hatten wir am Anfang natürlich auch nicht. Auf der anderen Seite haben wir immer voll daran geglaubt – aber in den ersten Jahren waren wir wirklich die einzigen. (lacht)

Was hat Sie durchhalten lassen?

JENSEN:........

© Südkurier