Krankenhaus ist weiter auf Personalsuche
Wenn das sogenannte Beitragssatzstabilisierungsgesetz, wie von Ministerin Warken geplant, tatsächlich so umgesetzt wird, dann wird sich das Defizit des Krankenhauses Sigmaringen auf bis zu zehn Millionen Euro verdoppeln. Diese Zahl hatte Geschäftsführer Schönfeld jüngst dem SÜDKURIER genannt und bei einem Pressegespräch wiederholte er dieses „Worst-Case-Szenario“, auf das sein Team sich dennoch vorbereitet.
Zuweisungsmanagement wird personell aufgestockt
Dazu werden die internen Prozesse exakt analysiert, Einsparpotenziale ausgelotet und Arbeitsabläufe durchleuchtet. Letztlich soll der Klinikbetrieb noch schneller und effizienter werden. Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie ist die personelle Aufstockung des Zuweisungsmanagements, denn immer noch überweisen Ärzte im Landkreis Sigmaringen ihre Patienten in Kliniken von Nachbarkreisen. Durch verbesserte Kommunikation, Fortbildungs- und Vortragsveranstaltungen soll der Kontakt mit den heimischen Medizinern verbessert und die Zuweisungsquote erhöht werden.
Eine große Herausforderung bleibt die Suche nach ärztlichem Personal, das im ländlichen geprägten Landkreis Sigmaringen arbeiten will, erklärte Peggy Hanisch, Leiterin der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) der SRH. Für MVZ-Standort Bad Saulgau hatte sie die gute Nachricht, dass man zum 1. Juni eine Fachärztin für Allgemeinmedizin gewinnen konnte und seit Mai wird in der Kurstadt Röntgen und Akupunktur angeboten. Eine Unterversorgung konstatiert auch die Kassenärztliche........
