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CDU-Seegespräche in Illmensee: Milliardenpoker, Bürokratie-Frust und Kritik an der Bundespolitik

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In den kommenden Monaten wird über die Verteilung von vielen Milliarden Euro auf europäischer Ebene für die Jahre 2028 bis 2034 entschieden, und dabei spielt der heimische Europaabgeordnete Norbert Lins als Verhandlungsführer für die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) eine entscheidende Rolle. Der 48-Jährige stellte sich bei den 5. Politischen Seegesprächen des CDU-Ortsverbands von Detlef Thimm mit der neu gewählten CDU-Landtagsabgeordneten Ilona Boos den Fragen von rund 50 Besuchern, darunter viele ältere Bürger. Weil er in Berlin bei der Abstimmung des neuen CDU/CSU-Fraktionschefs unabkömmlich war, musste der Bundestagsabgeordnete Volker Mayer-Lay passen. Er hatte aber mit dem als Moderator agierenden Ex-Abgeordneten Klaus Burger telefoniert und ihm mitgeteilt, dass die Rückkehr der Bundeswehr in die ehemalige Graf-Stauffenberg-Kaserne Sigmaringen ziemlich sicher sei. Allerdings habe das Verteidigungsministerium erklärt, dass eine Koexistenz von Bundeswehr und der Landeserstaufnahmestelle (Lea) zur Unterbringung von Flüchtlingen aus Sicherheitsgründen nicht möglich sei.

Politikneuling und Politikprofi

Die Besucher erlebten Ilona Boos als hochmotivierten Politikneuling und Norbert Lins als zahlensicheren Politprofi, der etliche Themenbereiche bespielt und deutliche Worte findet, vor allem wenn es um die Rolle der Bundes-SPD bei Verhandlungen mit der EU geht: „Die SPD kann Ländlicher Raum gar nicht schreiben“, beschreibt er die enormen Probleme dieser aus seiner Sicht urban geprägten Politikkaste, wenn es um Agrarpolitik oder den........

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