menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Rassistische Drohungen: Volksbühne sagt Veranstaltung ab

3 0
14.08.2026

Für wenige Stunden sollte das „Volksbad“, ein temporäres Schwimmbecken direkt vor der Berliner Volksbühne, exklusiv für Menschen der schwarzen Community öffnen. Doch nach rassistischen Drohungen hat das Theater die geplante Veranstaltung für den heutigen Freitag mit dem Verein „Each One Teach One“ (Eoto) abgesagt. Wie geht es jetzt weiter?

Was ist eigentlich passiert?

Seit einer Woche steht vor der Volksbühne, einem der wichtigsten Theater Deutschlands, bis Anfang Oktober ein 25 Meter langes und 1,30 Meter tiefes Freibad, das sogenannte Volksbad. Der Eintritt ist kostenlos, Tickets können vorab gebucht werden. An einigen Tagen allerdings ist das Schwimmbecken für bestimmte Vereine reserviert - wie zum Beispiel für Eoto.

Der Verein ist im Bereich der Rassismusprävention tätig und setzt sich für die Selbstermächtigung schwarzer Menschen ein. Der Verein ist einer der Träger des Black Communities Center in Berlin-Wedding, das dieses Jahr eröffnet wurde. Einige Medien, rechte Politikerinnen und Politiker, aber auch eine CDU-Kommunalpolitikerin kritisierten die Exklusivnutzung in den sozialen Medien.

AfD-Chefin Alice Weidel sprach von „Apartheid“. Der Begriff Apartheid bezeichnet ein dauerhaftes und systematisches Herrschafts- und Unterdrückungssystem einer Gruppe gegen eine andere, nicht lediglich eine zeitweise Trennung von Menschen nach bestimmten Merkmalen. Apartheid nannte man das politische System der Trennung zwischen Schwarzen und Weißen in Südafrika.

Die Menschen wurden........

© Südkurier