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Er soll einen Mitbewohner mit einer Schneeschaufel attackiert haben - jetzt wurde ein 48-Jähriger verurteilt

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25.04.2026

Ein Streit in einer Notunterkunft in Engen wurde vor dem Amtsgericht wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung verhandelt. Ein 48-jähriger Angeklagter soll einen 68 Jahre alten Mitbewohner im Kellergeschoss mit einer Schneeschaufel an der Schläfe verletzt und später zwei faustgroße Steine nach ihm geworfen haben - so lautet der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.

Wochenlange Spannungen in der Unterkunft

Der 48-Jährige erschien ohne Verteidiger vor Gericht. Er ist ledig, kinderlos, arbeitslos und als wohnungslos gemeldet. Zu seinen persönlichen Verhältnissen sagte er, dass bei ihm eine psychosomatische Erkrankung und schweres ADHS diagnostiziert worden sei. Außerdem lebe er seit etwas mehr als zwei Jahren abstinent. Er mache eine Therapie und sei „nie ein Verbrecher“ gewesen.

Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft ereignete sich der Vorfall im Kellergeschoss einer Notunterkunft in Engen. Dort soll der Angeklagte den Geschädigten zunächst mit einer Schneeschaufel attackiert und ihn am Kopf verletzt haben. Außerdem habe er ihm mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Anschließend sei er nach draußen gegangen, habe sich an einem Blumenbeet zwei große........

© Südkurier