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Freiburgs Fußballer kommen nicht an ihre Bestleistungen heran und haben so keine Chance gegen Aston Villa

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21.05.2026

Noah Atubolu: Wenn man dem SC-Torhüter böse kommen will, stellt man die Frage, warum er beim 0:3 durch Rogers die kurze Ecke aufgemacht hat. Die gilt es im Normalfall geschlossen zu halten, doch was heißt hier schon Normalfall. Die Fußballer von Aston Villa haben ihren eigenen Normalfall, ihre Kombinationen sind ideenreich, folgen klar ausgetüftelten Plänen, und sie sind immer anders. Beim dritten Tor legt Buendia den Ball für Rogers auf und der weiß genau, wo die Kugel hinkommen wird. Also: Mildernde Umstände für Atubolu, der aus dem Finale aber mitnehmen kann, wie Villa-Keeper Martinez Abschläge halbhoch und scharf abfeuert, auf dass sie wie Steilpässe zu den Vorderleuten kommen. – Note: 3

Lukas Kübler: Der Doppeltorschütze beim 3:1 im Halbfinale gegen Braga gehörte vor dem Finale zu den dark horses für die Engländer. Wer ist dieser Kübler, wieso hat der zwei Tore erzielt und dazu noch eines per Kopf? Es dauert nicht allzu lange, bis die Villans merken, dass der geheimnisvolle Freiburger nicht immer einer zum Fürchten ist. Nach einer halben Stunde schirmt die Nummer 17 im SC-Trikot den Ball so geschickt ab, dass sein Gegenspieler nicht mehr herankommt und es Abschlag für den Sport-Club gibt. Grund genug, den eigenen Anhang zu pushen mit wirbelnden Armen. Aber da steht es eben noch 0:0 und längst nicht fest, dass die Partie bald kippen würde. – Note: 3,5

Matthias Ginter: Manchmal weiß Freiburgs Abwehrchef gar nicht, wohin er eilen soll. Grund ist, dass der sonst so zuverlässige Nebenmann Lienhart so gar keinen guten Tag hat. Da muss der Matze Löcher stopfen, die es nicht hätten geben sollen und dürfen. Seine stärkste Szene hat er in der 68. Minute. Da glaubt Villa-Mittelstürmer Watkins, er könne mal eben so vorbeigehen, doch schon kommt........

© Südkurier