DRK Meßkirch stemmt mehr als 300 Einsätze
In harmonischer Atmosphäre hat die Jahresversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Ortsverein Meßkirch, stattgefunden. Vorsitzender Armin Seifried begrüßte zahlreiche Mitglieder sowie Gäste aus Politik, Feuerwehr, Polizei und benachbarten Bereitschaften. Bereitschaftsleiter Markus Bugge dankte Annina Müller für ihre Arbeit als Bereitschaftsleiterin im Jahr 2025 und stellte Sandra Rudolf als neu gewählte Beauftragte für Bereitschaftsarbeit vor. Bugge berichtete von einem intensiven Jahr: Mit 14 ausgebildeten aktiven Sanitätern sowie drei weiteren in Ausbildung leistete die Meßkircher Bereitschaft über 300 Alarmierungen im Einsatzgebiet Meßkirch, Leibertingen und Sauldorf, heißt es in der Mitteilung des DRK.
Auch die Sanitätswachdienste seien erfolgreich verlaufen. Bei den Blutspendeterminen wurden 2025 laut Bugge alle Planungen übertroffen. Für 2026 sind vier Termine angesetzt, der erste sei bereits „mit großem Erfolg“ durchgeführt worden.
Bugge hob in seinem Bericht die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Meßkirch hervor und dankte insbesondere für die Bereitstellung der Stadthalle für Blutspendetermine. Positiv erwähnte er zudem die Kooperation mit benachbarten Bereitschaften und Feuerwehren. Die Altkleidersammlung werde fortgesetzt und sei – nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten – dank Unterstützung des Landratsamts wieder lohnend.
Jugendrotkreuz mit rund 20 Kindern
Einen wichtigen Schwerpunkt nahm die Jugendarbeit ein, heißt es weiter. Christine Bugge, Jugendleitung des Jugendrotkreuzes (JRK) Meßkirch, berichtete, dass sich seit März 2026 wieder wöchentlich rund 20 Kinder zu Gruppenstunden treffen. Dabei stünden Erste Hilfe, Umwelt- und Gesundheitsthemen sowie soziale Werte im Mittelpunkt. Zu den Aktivitäten zählen laut Bericht unter anderem Apfelsaftpressen, eine gemeinsame Übung mit der Jugendfeuerwehr sowie Aktionen bei Stadtfest und Schlossweihnacht. Gäste zeigten sich beeindruckt von der Nachwuchsarbeit, heißt es weiter.
Finanzen sind stabil trotz höherer Kosten
Schatzmeisterin Ulrike Stadler-Back berichtete von einem leicht gesunkenen Kassenstand. Gründe seien gestiegene Energie- und Fahrzeugkosten sowie Ausgaben für neue Dienstkleidung. Insgesamt bleibe der Ortsverein finanziell stabil – auch aufgrund der Einnahmen aus Sanitätsdiensten.
Bei den Wahlen bestätigten die Mitglieder Armin Seifried einstimmig als Vorsitzenden. Ebenfalls einstimmig wurden Angelika Häußler (Stadträtin Meßkirch) und Lukas Bertsche (Gemeinderat Sauldorf) zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Ulrike Stadler-Back (Schatzmeisterin) und Christine Bugge (Schriftführerin) wurden in den Vorstand gewählt. Zudem wählte die Versammlung elf Delegierte sowie drei stellvertretende Delegierte für den Kreisausschuss des Kreisverbands Sigmaringen.
Für langjährige Mitgliedschaft im DRK wurden Markus Bugge und Matthias Moosmann (je fünf Jahre), Gabriele Sackmann (35 Jahre) und Renate Schwarzkopf (45 Jahre) geehrt.
Lob aus Politik und Blaulichtfamilie
Mehrere Gäste würdigten das Engagement des DRK-Ortsvereins. Karl-Heinz Hebeisen, stellvertretender Präsident des DRK-Kreisverbands Sigmaringen, hob den Mitgliederzuwachs sowie die Arbeit des Jugendrotkreuzes hervor. Insa Bix, Bürgermeisterstellvertreterin von Meßkirch, lobte die Zusammenarbeit und das ehrenamtliche Engagement der Helfer vor Ort. Vertreter der Feuerwehren aus Meßkirch und Sauldorf, der Polizei und befreundeter Bereitschaften betonten die vertrauensvolle Kooperation und den kameradschaftlichen Geist. (pm)
Die Blutspende gehört zu den einfachsten und schnellsten guten Taten, um Leben zu retten. Benötigt wird maximal eine Stunde Zeit, davon dauert die reine Blutentnahme nur etwa zehn Minuten. Abgenommen werden 500 Milliliter Blut. Der nächste Blutspendetermin in Meßkirch ist am Mittwoch, 15. April, von 14.30 bis 19.30 Uhr in der Stadthalle.
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