Annett Louisan singt mit viel Klarheit vom Ankommen
Man kennt Annett Louisan als deutschsprachige Chanson-Sängerin, seit sie in ihrem Hit „Das Spiel“ ein wenig verschmitzt zu sanften Klängen von einem Leben in Freiheit sang. Das war 2004. 1,5 Millionen verkaufte Alben, etliche Musikpreise und gefeierte Tourneen später lässt Louisan keinen Zweifel daran, dass ihre künstlerische Inspiration ungebrochen ist. Am 11. September erscheint ihr neues Album „Sehnsucht“ auf ihrem eigenen Plattenlabel Atelier Louisan.
Für jede Phase ein Album - derzeit dominiert positive Klarheit
Jedes Album entspreche bei ihr einer Phase, sagt die Sängerin, „Sehnsucht“ stehe für eine fröhlichere als jene davor, die sich auf „Babygirl“ um Frauen in der Lebensmitte drehte. Acht Alben hat die Hamburgerin bereits veröffentlicht. „Sehnsucht“ ist nun das neunte. „Es ist eine Phase des Ankommens, des sich wieder zu Hause Fühlens, des Loslassens. Auf jeden Fall hell“, sagt sie anlässlich einer Begegnung im The George Hotel im Hamburger Stadtteil St. Georg, in dem sie auch mit ihrer Familie lebt.
„Das Vorgängeralbum war auch ein Abschied von Dingen, die man kannte, von Selbstbildern. Man kämpft ja in Wachstumsphasen, da gab es mehr Drama. Das habe ich hinter mir gelassen. Jetzt gibt es eine positive Klarheit“, sagt Annett Louisan aufgeräumt. Sie trägt einen schwarzen Hoseneinteiler, elegante Pumps und einen lässigen Kunstpelz über dem Arm. So viel Extravaganz muss sein. Auch mit 49 Jahren hat sie sich eine jugendliche, absolut natürliche Ausstrahlung bewahrt.
Songs mit Witz und........
