Schlafstörungen: Wem Magnesium helfen könnte – und wer vorsichtig sein sollte
Die wichtigsten Erkenntnisse
Magnesium kann den Schlaf möglicherweise verbessern, aber die Studienlage ist insgesamt uneinheitlich und die bisherigen positiven Daten beruhen auf wenigen kleinen Studien, sodass keine allgemeine Empfehlung möglich ist.
Profitieren könnten vor allem ältere Menschen, Menschen mit Magnesiummangel oder hoher Stressbelastung. Bei ausgeprägten Schlafstörungen durch Ursachen wie Depression oder Schlafapnoe ist dagegen kaum zu erwarten, dass Magnesium allein viel verbessert.
Für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen kann Magnesium vor dem Schlafengehen ungeeignet sein – etwa bei einem langsamen Herzschlag oder einer schweren Nierenfunktionsstörung.
Schlecht geschlafen: Einfach Magnesium einnehmen und schon klappt es mit dem Schlaf? In sozialen Medien wird der Mineralstoff häufig als natürliche Lösung gegen Schlafprobleme angepriesen. Man soll leichter einschlafen und länger durchschlafen können. Ob Magnesium dabei tatsächlich hilft, ist wissenschaftlich jedoch nicht eindeutig belegt. Zudem ist eine zusätzliche Einnahme nicht für jeden geeignet und kann bei bestimmten Vorerkrankungen sogar problematisch sein. Für wen Magnesium bei Schlafstörungen infrage kommen könnte, worauf bei der Einnahme zu achten ist und wann Vorsicht geboten ist, erfahren Sie in diesem Artikel.
Magnesium vor dem Schlafen: Wem hilft es – und wem nicht?
Zunächst ist wichtig zu wissen: Die wissenschaftliche Studienlage dazu, ob Magnesium Schlafstörungen tatsächlich verbessern kann, ist uneindeutig. Während einzelne Studien auf mögliche positive Effekte hinweisen, kommen größere und umfassendere Untersuchungen zu keinem eindeutigen Ergebnis.
Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt auch der Allgemein- und Schlafmediziner Michael Feld. Wie er dem Hamburger Abendblatt erklärt, kann Magnesium in bestimmten Fällen dennoch hilfreich........
