Das Bestmögliche ermöglichen - Ann-Kathrin Maser ist ausgebildete Heilerziehungspflegerin
Ann-Kathrin Maser ist ausgebildete Heilerziehungspflegerin und Fachbereichsleitung Wohnen beim Caritasverband Singen-Hegau. Ein Job, der viel gedukd und Einfühlungsvermögen erfordert. „Das Bestmögliche ermöglichen“, lautet ihr Motto.
Frau Maser, warum haben Sie sich für den Beruf der Heilerziehungspflegerin entschieden?
ANN-KATHRIN MASER: Ich habe grundsätzlich eine soziale Ader und deshalb habe ich nach dem Abitur ein freiwilliges soziales Jahr bei der Caritas absolviert, um praktische Erfahrungen in einem sozialen Beruf zu sammeln. Das Berufsbild hat mich letztendlich gereizt, weil es unglaublich facettenhaft ist und jeder Tag neue Arbeitsabläufe und Herausforderungen mit sich bringt. Das finde ich persönlich sehr bereichernd.
Wie sah Ihr Ausbildungs- beziehungsweise Berufsweg aus?
ANN-KATHRIN MASER: Ich habe nach meinem freiwilligen sozialen Jahr die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin begonnen. Voraussetzung für die Ausbildung sind ein Realschulabschluss und ein einjähriges Vorpraktikum. Das halte ich deshalb für wichtig, weil man mit Menschen arbeitet und prüfen kann, ob man im Assistenzbereich arbeiten will und kann. Nach Abschluss der Ausbildung habe ich sofort die Tätigkeit in einer Wohneinrichtung aufgenommen, wurde dann zur Teamleitung einer Wohngruppe und habe noch den Fachwirt für Sozial- und Gesundheitsmanagement absolviert. Bereiche wie Betriebswirtschaft, Personalführung und Qualitätsmanagement finde ich wichtig im Hinblick auf eine Führungsposition. Im Anschluss wurde ich als Einrichtungsleitung übernommen........
