Tod durch Malaria am Flughafen: Was heißt das für Reisende?
Er war nicht im Urlaub, sondern an seinem Arbeitsplatz: Ein Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens hat sich mit Malaria infiziert und ist gestorben. Ursache der Infektion soll eine importierte Mücke sein. Was heißt das für Reisende und Beschäftigte von Flughäfen?
Was genau ist in Frankfurt passiert?
Mitte Juli hatte das Robert Koch-Institut (RKI) einen Ausbruch von insgesamt vier Malaria-Erkrankungen bei Beschäftigten des Frankfurter Flughafens bestätigt. „Die betroffenen Personen erkrankten zwischen dem 4. und 6. Juli 2026“, schrieb das RKI in seinem „Epidemiologischen Bulletin“. „Es wird davon ausgegangen, dass die Infektion durch eine mit dem Flugzeug importierte infizierte Anophelesmücke übertragen wurde.“
Ein Sprecher des Flughafen-Betreibers Fraport sagte, mittlerweile wisse man von sechs Beschäftigten, die sich bei ihrer Arbeit infiziert hätten. Sie befinden sich demnach in ärztlicher Behandlung. Ein Teil von ihnen wurde nach Angaben des Frankfurter Uniklinikums zwischenzeitlich dort behandelt.
Was hat es mit der Flughafen-Malaria auf sich?
Die laut RKI „sehr seltene“ Flughafen-Malaria entstehe, wenn eine infektiöse Mücke im Flugzeug oder Gepäck importiert werde. Die Infektion........
