Neue Details zur Tierhölle in Welschingen: War das Veterinäramt schon viel früher aktiv?
Es war ein Einsatz, der Tierschützer im Hegau in Schockstarre versetzte: Am Montag, 16. März, retteten das Veterinäramt und die Tierrettung Südbaden rund 160 Tiere aus einer privaten Tierhaltung in Welschingen, nachdem erhebliche tierschutzrechtliche Mängel festgestellt worden waren. Laut Jens Bittermann, der das Büro von Landrat Zeno Danner leitet, seien die Tiere überwiegend unterernährt und schlecht gepflegt gewesen. „Einige Tiere befanden sich in einem schlechten Gesundheitszustand und waren krank und damit behandlungsbedürftig. Des Weiteren konnten tote Tiere aufgefunden werden“, berichtete Bittermann, nachdem der SÜDKURIER den Fall in Welschingen öffentlich gemacht hatte. Wenige Tage nach dem Einsatz werden nun weitere Details bekannt: Das Veterinäramt soll bereits Wochen vorher beim Streichelzoo kontrolliert haben. Dessen Betreiber weist die Vorwürfe indes gegenüber dem SÜDKURIER vehement zurück.
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