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Vom Präsidentenpalast ins US-Gefängnis – so lebt Maduro heute

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19.05.2026

Dass man von hier aus die Freiheitsstatue sehen kann, darf wohl als feine Ironie des Schicksals gewertet werden. Denn nirgends könnte die Freiheit weiter entfernt sein. Über einen kompletten Straßenblock erstreckt sich das Metropolitan Detention Center, Beton wechselt sich ab mit Mauerwerk und Fliesen. Einer, der hier, in Brooklyn, seit mittlerweile fünf Monaten seine Tage und Nächte verbringt, ist Nicolás Maduro. Das Detention Center ist die Haftanstalt, in die Venezuelas Ex-Präsident gebracht wurde, nachdem ihn US-Kräfte in Caracas festgenommen und in die USA geflogen hatten. Gemeinsam mit seiner Frau Cilia Flores wartet er auf seinen Prozess – wann der ansteht, ist offen.

Der 63-Jährige ist nicht der erste Prominente, der das Detention Center von innen sieht. Der Rapper Sean „Diddy“ Combs saß hier ein und sprach von „unmenschlichen Haftbedingungen“. Auch die Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell wartete in einer der Zellen auf ihr Urteil und beschwerte sich über Fäkalien, Schimmel und Ratten.

Maduro sitzt in einer Zelle mit 18 anderen Häftlingen

Einen Einblick in Maduros Alltag gab zuletzt dessen Sohn, Nicolás Maduro Guerra. Der 35-Jährige, der als „Nicolásito“ bekannt ist, lebt nach wie vor in Venezuela und hoffte wohl, die politischen........

© Südkurier