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Drohnenangriff auf Flughafen in Leipzig: War es Russland?

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10.08.2026

Es war mehr ein Raunen als eine Schuldzuweisung. Als Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in der vergangenen Woche seinen Urlaub unterbrechen musste, weil am Flughafen in Leipzig eine mit Sprengstoff bestückte Drohne aufgetaucht war, hütete sich der erfahrene Politiker, schnelle und klare Schuldzuweisungen auszusprechen. Mit größtmöglicher Zurückhaltung formuliert er seine Analyse und spricht von einem „hybriden“ Angriff „fremder Mächte“. Doch wer sind diese fremden Mächte? War es Russland? Inzwischen wird längst nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand über den möglichen Urheber spekuliert. Und die amerikanischen Geheimdienste scheinen ebenfalls entsprechende Hinweise zu haben.

Das Wall Street Journal schreibt unter Berufung auf Geheimdienstberichte, dass die Drohne mit Sprengstoff wahrscheinlich der russischen Regierung gehöre. Der US-Sender CNN zitiert einen US-Verteidigungsbeamten in Europa mit der Aussage, die USA seien zum Schluss gekommen, dass die Drohne von einem russischen Geheimdienst sei. Beide Medien gehen sogar noch einen Schritt weiter: Sie sehen den Angriff im Zusammenhang mit Geheimdienstanalysen, die davon ausgehen, dass Russland innerhalb der nächsten Jahre ein Nato-Land angreifen könnte. Laut diesen internen Quellen testet Putin mit kleinen Angriffen den Zusammenhalt der Nato und beobachtet die Reaktion der USA.

Bundesregierung hält sich im Drohnenfall........

© Südkurier