Hier entstand eine der ersten Alpenvereinshütten überhaupt
Wo heute eine Seilbahn hinaufführt, waren Bergsteiger früher auf gefürchteten Steigen und unbefestigten Wegen unterwegs. Vor mehr als 150 Jahren entstand eine Unterkunft, die zu den frühen bewirtschafteten Schutzhütten des Alpenvereins gehört. Ihre Geschichte ist eng mit einem schottischstämmigen Vorarlberger, dem wachsenden Alpinismus und auch mit der Nutzung von Wasserkraft verbunden.
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Eine der ersten bewirtschafteten Berghütten des Alpenvereins
Die Rede ist von der Douglasshütte am Lünersee. Sie steht heute auf 1979 Metern direkt an der Bergstation der Lünerseebahn. Doch das heutige Gebäude ist nicht das Haus, das hier einst als erste Unterkunft für Bergsteiger errichtet wurde. Die Geschichte der Hütte reicht bis ins Jahr 1871 zurück. Sie stand ursprünglich auf einer im Lünersee gelegenen Halbinsel – an einem Standort, der heute längst vom Wasser bedeckt ist.
Begründer der Hütte: John Sholto Douglass
John Sholto Douglass, 15. Lord of Tilquhillie, ist der Begründer dieser Hütte. Er wurde 1838 im vorarlbergischen Thüringen geboren. Seine Vorfahren stammten aus dem schottischen Adel. Die Familie besaß eine Baumwollspinnerei und Weberei, weshalb auch Douglass eigentlich für eine Zukunft als Fabrikbesitzer vorgesehen war.
Sein Interesse galt jedoch der Natur und damit den Bergen. Douglass beschäftigte sich mit der Landschaft und der römischen Geschichte Vorarlbergs und veröffentlichte dazu mehrere Werke. Gleichzeitig war er ein begeisterter Bergsteiger und setzte sich für die........
