Fürstbischöfe hinterlassen als Baumeister ihre Spuren in Meersburg
Vor 500 Jahren zog Bischof Hugo von Hochlandenberg wegen der zunehmenden Reformation und Evangelisierung aus der Bischofsstadt Konstanz nach Meersburg und machte die kleine Stadt damit zur Residenzstadt. Dieses Jubiläum feierten die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg in Kombination mit dem alljährlichen Schlosserlebnistag. Der bunte Aktionstag fand am Sonntag statt.
Das Neue Schloss, das als repräsentativer Residenzsitz der Fürstbischöfe bekannt ist, gab es 1526 noch nicht. Die Bischöfe residierten 200 Jahre lang in der alten Burg. Erst 1710 beauftragte Fürstbischof Johann Franz von Stauffenberg einen Neubau als Verwaltungszentrum. Seine Nachfolger ließen das Verwaltungsgebäude zum repräsentativen Schloss ausbauen, in das der amtierende Fürstbischof nach 50-jähriger Bauzeit einziehen konnte.
Einzelheiten zu dieser fünf Jahrzehnte langen Bauzeit erhielten die Besucher bei Kurzführungen im Schloss, im Teehäuschen, in der Schlosskapelle sowie in der Seminarkapelle und im Fürstenhäusle. Im Gegensatz zu den fest terminierten Führungen in der alten Burg oder durch den historischen Weinkeller des Staatweinguts warteten Gästeführer und Gästeführerinnen für die Kurzführungen den ganzen Tag vor Ort. Besucher, die keinen Flyer hatten oder diesen nicht richtig gelesen hatten, waren von diesem System etwas verwirrt und fragten immer wieder nach dem Beginn der Führungen zum Beispiel durch das Teehäuschen. Die Kassenmitarbeiter Felipe Roberto und Roberto Fiorentino der Schlösser........
