Ab und zu die Brille wechseln - gegen das Muster des eigenen Denkens
Wie Menschen die Welt und sich selbst erleben, hängt stark davon ab, welchen Blickwinkel sie einnehmen. Zwar hat jede und jeder das Recht auf ihr oder sein persönliches Glück, Unglück oder Leid - wir sollten aber wissen, dass die Seh-Gewohnheiten rasch zu Mustern werden, die sich im Verlauf der Lebensjahre verfestigen.
Betrachtungsweisen sind gelernt – und können auch wieder verlernt werden. Von einem erwachsenen, lebenstüchtigen Menschen kann man erwarten, dass er seine Lerngeschichte wahrnimmt (Awareness), die störenden Faktoren erkennt und zum besseren Erleben verändert. Was genau will ich eigentlich? Und: Wie will ich eigentlich sein?
Was ist gut für mich?
Es geht darum, das zu wollen, was gut für mich ist und nicht das zu wollen, wie ich sein sollte. Das ist der zentrale Ansatz.
Pubertierende machen gern ihre Eltern oder wenigstens einen Elternteil dafür verantwortlich, dass sie bereits als Kind ständig unter Druck standen und nicht genügend Anerkennung erfahren hatten. Als selbstbewusster Erwachsener kann und muss jeder........
