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Mit Liebe zum Handwerk entstehen ausgezeichnete Brände

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17.08.2026

Wer den Obsthof Ainser-Widemann betritt, spürt, dass die Uhren anders ticken. Es riecht nach Sommerobst, frischer Erde und jener tiefen Gelassenheit, die man dort findet, wo Generationen denselben Boden bewirtschaften. Seit Jahrzehnten prägt der Familienbetrieb das ländliche Idyll. Einst vom Großvater gegründet, liegt die Verantwortung heute in dritter Generation bei Inhaberin Ingrid Ainser-Wirth und Ehemann Dagobert Widemann, einem profunden Edelbrandexperten.

Die dreijährige Enkelin Leni flitzt bereits mit Begeisterung über den Hof, während Tochter Ann-Kathrin Wirth das digitale Gesicht und das zeitgemäße Layout des Betriebes gestaltet. Das Erbe bewahren, ohne im Gestern zu verharren – das ist das gelebte Motto auf den rund 15 Hektar Fläche.

Gemeinsam wird in den Betrieb investiert

Dabei brachte Dagobert Widemann vor 15 Jahren eine andere Vergangenheit mit. Als studierter Betriebswirt und ehemaliger Chef des Obstgroßmarktes kennt er die Mechanismen des Marktes genau. Gemeinsam haben die Eheleute den Betrieb intensiviert und ausgebaut. Wer wachsen will, darf nicht stillstehen. Trotz des Preisdrucks investierten sie mutig, kauften Flächen hinzu und erneuerten die Sorten. Es ist ein Knochenjob, den........

© Südkurier