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Blauer Brief der Kommunalaufsicht: So soll Bad Säckingen raus aus den Schulden kommen

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15.04.2026

Es wird finanziell immer enger für die Stadt. Durch die hohe Verschuldung und das wachsende Defizit könne die Stadt möglicherweise mittel- und langfristig ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, fürchtet die Kommunalaufsicht im Landratsamt Waldshut. Deshalb hat die Behörde die Notbremse gezogen und den Haushaltsplan für 2027 abgelehnt. Die Post aus Waldshut ist für die Stadt das, was für versetzungsgefährdete Schüler der „blaue Brief“: die offizielle Bescheinigung, dass es so nicht weitergehen kann. Stadtverwaltung und Gemeinderat müssen noch einmal über die Bücher, einen neuen Plan beraten und beschließen. Bis dahin dürfen keine geplanten Projekte begonnen werden, wenn die Finanzierung nicht gesichert ist.

Wie hoch sind die Schulden der Stadt?

Hannelore Raufer, Leiterin der Kommunalaufsicht, spricht von einer „bedenklichen Entwicklung“. Weder könne die Stadt für 2027 einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen, noch aus dem laufenden Haushalt liquide Mittel zur Finanzierung von Investitionen und für die Tilgung von Krediten erwirtschaften. Notwendige Investitionen können folglich nur mit neuen Krediten finanziert werden. Mit einem Schuldenstand von 50,2 Millionen Euro beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung 2818 Euro.........

© Südkurier