47-Jähriger kommt mit Bewährungsstrafe für schwerwiegende Delikte davon
Ein 47-jähriger Mann ist vom Amtsgericht Sigmaringen wegen versuchter Erpressung in zwei Fällen, wegen körperlicher Misshandlung und diverser Betrugsdelikte zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt worden. Amtsrichterin Katharina Heinzelmann räumte ihm eine dreijährige Bewährungszeit ein. Währenddessen wird ihm ein Bewährungshelfer zur Seite gestellt.
In Fußfesseln wurde der Angeklagte aus der Justizvollzugsanstalt Ravensburg in den Gerichtssaal gebracht. Staatsanwalt Philipp Wissmann trug die ab August 2024 ermittelten Straftaten vor. Die erste spielte sich im Sigmaringer Gesundheitsamt ab: Hyperaggressiv soll er den dort Bediensteten angedroht haben, das Gebäude abzufackeln, müsse er die Geldstrafe von 100 Euro wegen versäumter Termine bezahlen. Zu einem im November 2024 anstehenden Räumungstermin seiner Wohnung soll er eine Gerichtsvollzieherin im Vollzugsfalle telefonisch mit dem Tod bedroht haben. Per Faustschlag habe er im Januar 2025 ein Loch in die Zimmertür seines neuen Domizils geschlagen. Tätlich geworden sei er im Februar gegenüber seiner damaligen Ehefrau, die eine Rippenfraktur sowie Verletzungen an Kopf und Körper erlitten habe.
Vierfacher Betrug mit fremder Tankkarte
Vier........
