Zehn Jahre Bodenseeforum: Ein Haus zwischen Millionenfrage und Seerhein-Idylle
Ein sommerlicher Sonntag am Seerhein, blauer Himmel und ein Gebäude, das sich von seiner besten Seite zeigt: Zum zehnjährigen Bestehen öffnete das Bodenseeforum gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hochrhein-Bodensee am Sonntag, 13. September 2026, seine Türen für die Konstanzer Bevölkerung.
Unter dem Titel „Sommerfinale“ konnten Besucherinnen und Besucher hinter die Kulissen schauen, Veranstaltungsräume besichtigen und erleben, was das Haus technisch zu bieten hat. Sehr viele Gäste nutzen die Chance, ein Gedränge blieb jedoch aus. Auf den Terrassen am Seerhein kam die besondere Lage des Gebäudes zur Geltung. Die Architektur wirkt großzügig, hell und offen.
Wer das Haus an diesem Nachmittag betrat, begegnete zunächst weniger der Frage nach den jährlichen Kosten als einem modernen Veranstaltungszentrum mit viel Glas, beeindruckender Technik und Blick aufs Wasser. Doch die Kosten gehören zur Geschichte des Bodensee-Forums wie seine Lage zum Seerhein.
Diskussion um Folgekosten bleiben aktuell
Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterbundes Bodensee und Landesvorsitzender des Mieterbundes Baden-Württemberg, verfolgt die Diskussion seit Jahren. Das Bodenseeforum sei „natürlich ein Bestandteil öffentlicher Infrastruktur“. Die rechne sich nun einmal nicht vollständig, Zuschüsse seien notwendig. Inzwischen sieht Kropp das Haus deutlich positiver: „In den vergangenen Jahren hat sich das Haus stabilisiert, wird gut geführt.“
Die Fehler der Gründungszeit blieben allerdings eine schwere Hypothek, so Kropp. Historisch könne man zwar zu dem Schluss........
