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Von den überraschenden Tücken der vor einem Jahr eingerichteten Fahrradstraße

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28.07.2026

Erich Wild hat sich bereits vor etlichen Wochen zu Wort gemeldet. In der Aprilsitzung des Gemeinderats schlug der CDU-Stadtrat unter dem Tagesordnungspunkt „Bekanntmachungen, Wünsche und Anträge“ seinen Ratskollegen vor, den vor fünf Jahren gefassten Beschluss zur Einrichtung einer Fahrradstraße noch einmal zu überdenken. Das Gremium hatte sich im November 2021 nach langen Diskussionen für eine die Stadt querende Ost-West-Achse entschieden. Sie sollte den Radfahrern vom Schießstattweg über die Hahn- bis zur Griviten- und Eugenienstraße hin ein nahezu gänzlich flüssiges Radeln ermöglichen. Und das, ohne dass ihnen dabei allzu viele Autos in die Quere kommen dürfen. Denn für Autofahrer ist das Fahren auf der Fahrradstraße nur dann erlaubt, wenn sie dort wohnen oder berechtigterweise als Anlieger dorthin müssen.

Sackgasse ohne Sackgassenschild

Dies sei nach einer etlichen Wochen währenden Gewöhnungsphase von der Polizei dann auch genauer kontrolliert worden, wie Erich Wild aus eigener Wahrnehmung berichtete. Doch noch etwas berichtete der CDU-Stadtrat im Gemeinderat. Für so manchen Autofahrer sei das Anlieger-frei-Schild an der Marienstraße zum Sackgassenschild........

© Südkurier