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Malaria bei Anwohnern von Flughafen - wie kam es dazu?

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16.09.2026

Erneut sind Menschen in Frankfurt an Malaria erkrankt. Nachdem im Sommer sechs Mitarbeiter des Flughafens infiziert wurden und zwei davon starben, handelt es sich nun um Bewohner eines nahegelegenen Stadtteils. Wie häufig kommt so etwas vor - und was bedeutet das für Menschen, die nahe Flughäfen wohnen?

Wie kam es zu den neuen Infektionen und wie geht es den Patienten?

Die beiden Erkrankten aus dem Frankfurter Stadtteil Schwanheim sind in stationärer Behandlung. Die Diagnose sei schnell gestellt worden, erklärte das Frankfurter Gesundheitsamt. Ursache sollen Anopheles-Mücken aus einem Malariagebiet sein, die mutmaßlich mit einem Flugzeug nach Frankfurt kamen. Die Mücken können demnach fünf bis zehn Kilometer weit fliegen.

Die Infektionen traten fünf Kilometer entfernt vom Flughafen auf. Die Betroffenen waren nicht im Ausland und arbeiten nicht am Flughafen. Das Gesundheitsamt geht daher davon aus, dass die Mücke vom Flughafen kam - und es sich - wie in den vorherigen sechs Fällen - um Flughafen-Malaria handelt.

Die Krankheit wird über Mücken übertragen und nicht von Mensch zu Mensch. Die näheren Umstände werden noch untersucht - auch, ob es einen Zusammenhang mit den vorherigen sechs Malaria-Fällen gibt.

Müssen sich Anwohner von Flughäfen Sorgen machen?

Dass die Mücken sich um einen Flughafen in einem Radius von mehreren Kilometern bewegten, geschehe ganz selten, sagte der Leiter des Gesundheitsamts, Peter........

© Südkurier