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Die Unterbringungssituation ist augenblicklich gut

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30.03.2026

Die Gemeinde Hilzingen hat aktuell keine Probleme, die ihr zugewiesenen anerkannten Geflüchteten und Migranten in der Anschlussunterbringung zu beherbergen. Aktuell leben 379 Geflüchtete im Kernort und in den Ortsteilen. 101 Menschen sind privat untergebracht, 278 von ihnen wohnen in gemeindeeigenen oder von der Gemeinde angemieteten Wohnungen und Häusern. Für diesen Zweck stehen 36 Objekte und eine kleine Container-Anlage zur Verfügung.

Weitere Zuweisungen derzeit nicht zu erwarten

„Wir sind gut aufgestellt“, so der Sachstandsbericht von Bürgermeister Holger Mayer. Die Gemeindequote sei im Plus, man habe alle Hilzingen zugewiesenen Menschen aufnehmen können, weitere Zuweisungen seien im Augenblick nicht zu erwarten. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, meinte der Verwaltungschef im Weiteren.  Dazu, dass sich die Situation so gut entwickelt habe, trügen darüber hinaus aber selbstverständlich auch die sinkenden Flüchtlingszahlen bei.  Es habe sich auch als richtig erwiesen, dass man die Wohn-Container nicht von Anfang an voll belegt, sondern stets überlegt habe, wie und in welchen Konstellationen das am besten Sinn mache. Dadurch gebe es dort keine wesentlichen Konflikte, ein Sicherheitsdienst sei nie notwendig gewesen.

Großes Lob für Michael Batovanja

Der für das Flüchtlingswesen zuständige Mitarbeiter der Gemeinde ist Michael Batovanja. Er bekam an diesem Abend von allen Seiten großes Lob. Batovanja  mache einen hervorragenden Job, meinte nicht nur Meier, sondern ausdrücklich auch eine Reihe von Gemeinderäten.  

Mit Blick auf die gerade vorhandenen Überkapazitäten gibt es bei der Verwaltung Überlegungen, das eine oder andere Wohnobjekt vielleicht aufzugeben. Wie Batovanja darlegte, müsse man da mit Bedacht vorgehen. Schließlich sei nicht etwa jeder der in der Container-Siedlung vorhandenen Plätze auch für jeden geeignet. Es gebe zum Beispiel Großfamilien, die man nicht trennen könne, oder Rollstuhlfahrer, die auf eine barrierefreie Unterbringung angewiesen seien.

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© Südkurier