Aufhebung des Sonntagsfahrverbots: Noch keine zusätzlichen Aufträge für Singener Speditionen
Die bedingt durch die lang anhaltende Trockenheit historisch niedrigen Wasserstände der Flüsse haben gravierende Auswirkungen für die Binnenschifffahrt, deren Frachtschiffe aufgrund des geringen Tiefgangs nur noch einen Bruchteil ihrer normalen Ladekapazität transportieren können. Um bei systemkritischen Gütern Lieferketten für die Industrie aufrechtzuerhalten, haben auf Bitten der Bundesregierung sowohl die baden-württembergische als auch andere Landesregierungen das Sonntagsfahrverbot für Lastkraftwagen aufgehoben. Der SÜDKURIER hat sich nach den konkreten Auswirkungen dieser Erleichterung bei einigen Singener Speditionen erkundigt.
Die Binnenschifffahrt
Mit etwa 2000 Frachtschiffen hat die deutsche Binnenschifffahrt im vergangenen Jahr gut 170 Millionen Tonnen Waren transportiert. Um ein Binnenschiff mit 3000 Tonnen Waren zu ersetzen, benötigt man 150 Lastwagen. Das Verlagerungsvolumen vom Wasser auf die Straße ist somit begrenzt, da die Branche weder über eine stille Reserve an Lkws noch über genügend Fahrer verfügt.
Bisher keine Anfragen
„Weder zusätzliche Aufträge noch konkrete Anfragen“, konnte Marco Haug, Geschäftsführer der Firma TLI-Translog International,........
