Das teuerste Bauvorhaben der Stadt kann kommen: Gemeinderat beschließt 70-Millionen-Euro-Schulneubau
Die Planung für einen Neubau des Gymnasiums in Überlingen war bereits 2020 eingeleitet und 2023 mit einem erweiterten Raumbuch modifiziert worden, mit der Option, die fünfzügige Schule auf sechs Züge erweitern zu können. Aus dem Realisierungswettbewerb 2024 war das Konstanzer Büro Schaudt als Sieger hervorgegangen, das ein Doppelgebäude mit vier beziehungsweise drei Geschossen vorsieht. Nach einer mehrstufigen Optimierung des Konzepts fasste der Gemeinderat jetzt den finalen Baubeschluss für das 70-Millionen-Euro-Projekt.
Antrag geht rechtzeitig ein
Den Gebäudeenergiestandard bei der Sanierung des vorhandenen Nebengebäudes aus dem Jahr 2001 zu verbessern, war eine Aufgabe, die den Architekten im April noch gestellt worden war. Zudem sollten sie die Heizzentrale bei der Sporthalle ertüchtigen. Das sei den Planern „sehr gut gelungen“, erklärte Anne Silberzahn, die Sachgebietsleiterin Hochbau. Alles bei Erhaltung der Ausführungsqualität und ohne dabei „den Kostenrahmen zu reißen“, wie sie sagte.
Noch rechtzeitig, um die Antragsfrist 30. September für die Schulbauförderung einhalten zu können, wie Architekt Florian Hagmüller betonte. Mit seiner Kollegin Veronika Ruppert erläuterte er die Grundzüge und wesentliche Details der Planung. Einen anschaulichen Gesamteindruck von den Baukörpern und dem künftigen Schulcampus gab das Modell den Stadträten, aber auch den Vertretern der Schule, die mit Schulleiter Hans Weber und dessen Stellvertreter Sebastian Fritz die........
