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So schützen Sie sich vor Unwetter richtig: Diese Tipps hat die Feuerwehr für Hausbesitzer

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23.09.2026

Der 28. August in diesem Jahr hat es mal wieder gezeigt: Bei einem starken Unwetter mit großen Regenmassen oder extrem starkem Wind können binnen weniger Minuten riesige Schäden entstehen. Die Folgen sind auch mehrere Wochen später noch präsent. Die Straße zwischen Radolfzell und Moos war drei Wochen lang für den Durchgangsverkehr gesperrt und an vielen Stellen sind die Schäden der umgestürzten Bäume noch gut erkennbar. Der Radweg ist wohl sogar bis Ende des Jahres noch gesperrt. Und bereits im Sommer 2025 richtete Starkregen große Schäden in der Region an.

Solche Folgen werden schon lange von Wissenschaftlern im Zusammenhang mit der weltweiten Klimaerwärmung vorausgesagt. Dennoch hat man es in der Vergangenheit mitunter versäumt, die Hilfs- und Rettungsdienste entsprechend auszurüsten. Wie so oft war das Geld ausschlaggebend. Kaum eine Stadt oder Kommune wollte Geld für eine Eventualität ausgeben, die mit etwas Glück vielleicht gar nicht stattfindet. Die Feuerwehr Radolfzell möchte sich nun jedoch an die veränderten Anforderungen anpassen.

Unwettereinsätze nehmen laut Feuerwehr deutlich zu

Einer, der den Sturm vor wenigen Wochen oder auch das Starkregenereignis im August des Vorjahres hautnah im Einsatz erlebt hat, ist Feuerwehrkommandant Tobias Oechsle. Auch für ihn steht fest, dass „die Folgen und die Heftigkeit der Ereignisse zugenommen“ hat. Weil das Wetter zunehmend eine entscheidende Rolle bei den Einsätzen der Feuerwehr spielt, greife man über zwei direkte Behördenzugänge auf die Prognosen........

© Südkurier