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Zwischen Algen und Badevergnügen: So wird die Wasserqualität am Bodensee überwacht

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10.08.2026

Die Steine am Ufer sind von einer grünen Schicht überzogen. Die feinen Algenfäden wiegen sich im Rhythmus der Wellen. Ist ein Bad an einer natürlichen Flussmündung gerade eine gute Idee – oder bin ich im Hitzesommer 2026 in einem der Strandbäder doch besser aufgehoben?

1. Um was für einen Bewuchs handelt es sich hier?

Während am Kleinen See in Lindau eine Warnung vor Blaualgen besteht, handelt es sich an diesem Uferabschnitt entlang der Argenmündung um Algen aus der Gruppe der fädigen Grünalge. „Diese treten natürlicherweise in Seen auf“, sagt André Postel von der Landesanstalt für Umwelt. Warmes Wasser und ausreichend Nährstoffe fördern das Wachstum.

„Flussmündungen sind durch die kontinuierliche Nachlieferung von Nährstoffen oft Orte verstärkten Algenwachstums“, erläutert er. Unter den hier vorkommenden fädigen Grünalgen sind keine Arten bekannt, die Giftstoffe produzieren. „Um welche Art es sich genau handelt, wäre nur anhand mikroskopischer Untersuchung feststellbar“, betont er. Sinkende Temperaturen und Regen könnten zu einem Rückgang beitragen. „Eine genaue Prognose, wann dieser Bewuchs........

© Südkurier