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Bis zu 50 Prozent Ernteausfall: Große Unterschiede im Hegau

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31.08.2026

Über die seit Langem herrschende Trockenheit und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Ernte der Landwirte wird derzeit des Öfteren berichtet. Doch inwieweit treffen die Aussagen, die sich auf die gesamte Bundesrepublik beziehen, auch auf unsere Region zu? Der SÜDKURIER hat Landwirte aus Engen über Tengen, Schlatt a.R., Duchtlingen bis Rielasingen-Worblingen befragt.

Große regionale Unterschiede

Hinsichtlich der Getreideernte übertrafen sie die Aussage ihres Bauernpräsidenten Joachim Rukwied und sprachen von 20 Prozent Ausfall bei der Wintergerste und 30 Prozent beim Weizen, teilweise sogar 50 Prozent. „Aufgrund der schlechten Qualität habe ich keinen Weizen abgegeben und verwende die gesamte Ernte als Futterweizen“, erklärte Alexander Stauder, Halter von 160 Stück Vieh in Schlatt a.R.. In der Erntebilanz ist auch von enormen regionalen Unterschieden die Rede. Diese Unterschiede gibt es bereits innerhalb einer Gemeinde.

Dies machte Christoph Graf vom Grafenhof, der an der Kreisstraße 6125 von Duchtlingen Richtung Singen liegt, deutlich: „Hier unten im Tal ist der Ertrag um einiges besser als oben auf dem trockenen Buckel, der Anhöhe Richtung Hohenkrähen.“ Er baut in seinem Milchviehbetrieb mit 100 Kühen auch Kartoffeln an, wobei der........

© Südkurier