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Lebenserwartung bei Lewy-Körperchen-Demenz: Wie viel Zeit bleibt Betroffenen nach der Diagnose?

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15.05.2026

Die wichtigsten Erkenntnisse

Erkrankte sterben in der Regel nicht an der Demenz selbst, sondern an ihren Folgen. Bei der Lewy-Körperchen-Demenz können etwa Schluckstörungen zu einer möglicherweise tödlichen Lungenentzündung führen.

Eine exakte Prognose zur Lebenserwartung bei einer Lewy-Körperchen-Demenz gibt es nicht. Ab Symptombeginn sind es etwa sechs bis zwölf Jahre.

Eine große Metaanalyse zur Lebenserwartung bei Demenz zeigt, dass diese stark von individuellen Faktoren abhängig ist.

Die Lewy-Körperchen-Demenz gehört zu den häufigsten Demenzformen. Sie ist nach den Lewy-Körperchen benannt, die für ihren Ausbruch verantwortlich sind. Laut dem Patientenratgeber MSD Manual handelt es sich dabei um abnorme Eiweißablagerungen, die sich in den Nervenzellen des Gehirns bilden und ihren Tod bewirken.

Bei der Lewy-Körperchen-Demenz ist davon vor allem die Großhirnrinde betroffen – das ist der größte Teil des Gehirns, der für Denkvorgänge, Wahrnehmung und Sprache verantwortlich ist. Typische Symptome sind daher Halluzinationen, Parkinson-ähnliche Muskelzuckungen sowie starke Schwankungen der geistigen Funktion und Aufmerksamkeit.

Aktuell ist die Lewy-Körperchen-Demenz nicht heilbar, eine sichere Diagnose kann zudem nur nach dem Tod mit einer Autopsie gestellt werden, und bei der Behandlung können Betroffene sehr empfindlich auf Medikamente reagieren, die ihnen eigentlich helfen sollen. In den meisten Fällen tritt die Lewy-Körperchen-Demenz bei Menschen über 60 Jahre auf. Wie hoch ist aber die Lebenserwartung?

Lebenserwartung und Verlauf bei Lewy-Körperchen-Demenz: Daran sterben viele Betroffene

Die Lewy-Körperchen-Demenz verläuft fortschreitend, häufig jedoch unregelmäßig und in Phasen, erklärt die Alzheimer Forschung Initiative. Zu Beginn der Erkrankung treten oft Konzentrationsprobleme, leichte Orientierungsschwierigkeiten oder erste Halluzinationen auf. Auch körperlich kann sich die Demenzform schon früh bemerkbar machen und etwa für Unsicherheit beim Gehen sorgen.

Begleitet werden diese eher unspezifischen........

© Südkurier