Der Kölner „Tatort“ liefert Apokalypse zum Einschlafen
Köln, in Sonnenlicht getaucht. Lachende Menschen im Park. Darüber trällert Louis Armstrong „What a Wonderful world“ – plötzlich: Eine riesige Explosion, ein Atompilz, der Dom zerfällt in Trümmer – Schnitt. Es ist ein Werbefilm im Internet. Ein Werbefilm einer Prepper-Gruppe.
Als „Prepper“ werden Leute bezeichnet, die sich auf das Schlimmste vorbereiten: Das Ende der Welt, wie wir sie kennen, nach einer Naturkatastrophe, oder auch, ja, einem Atomkrieg. Der neueste Tatort aus Köln (ARD, Sonntag, 20.15 Uhr) macht genau diese Prepper-Szene zum Thema. In ihrem sage und schreibe 96. Fall suchen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) nach einer Gruppe von Preppern, die sich für eine Überlebensübung in einem Bunker abgekapselt haben. Der Grund: Dem Bruder von Kursteilnehmerin Elara Schmidtke (Katharina Schüttler) wurde die Kehle durchgeschnitten. Und die Polizei fürchtet, dass nun auch Elara in der kleinen, aber........
