menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Obstbrände kommen vor allem im Winter gut bei den Kunden an

17 0
26.08.2026

In der dritten Generation führt Georg Arnold zusammen mit seiner Frau Bettina den Obsthof Arnold in Kluftern. Hier setzen sie auf Vielfalt statt Monokultur und zunehmend auf die Direktvermarktung. Georg Arnold hat den elterlichen Hof 2006 übernommen und weiß, dass sein Opa in den 1950ern mit dem Obstbau angefangen hat. „Auch mein Vater hatte bis Ende der 1970er-Jahre noch Tiere im Stall.“ Dann habe sein Vater in erster Linie auf den Anbau von Äpfeln gesetzt. Das Brennen von Obstbränden hatte auf dem Obsthof Arnold in früheren Jahren einen deutlich höheren Stellenwert.

„Aktuell schöpfen wir das Kontingent unseres Brennrechts nur noch zu etwa einem Drittel aus“, berichtet der Gärtnermeister. In der Bevölkerung werde deutlich weniger Schnaps getrunken und die Verkaufszahlen sind in der Folge kontinuierlich zurückgegangen. „Wir trinken auch selbst nicht so gerne Schnaps“, sagt seine Frau.

Brennen war früher eine gute Winterbeschäftigung

„Früher war das Brennen für uns eine gute Winterbeschäftigung, auch um das weniger gute Obst zu verarbeiten“, berichtet Georg Arnold. Heute gebe er es eher an die Mosterei ab. Aber in Jahren, in denen der Mostobstpreis niedrig ist, sei das Brennen immer noch eine gute Alternative. Zu den Destillaten der Arnolds gehören Williams Christ, Apfel- und Aprikosenbrand. „Aktuell brennt bei uns vor allem mein Schwiegervater. Auch das Abfüllen der Destillate übernimmt er“, sagt Bettina Arnold.

Ihre Aufgabe sei es, die Etiketten zu gestalten. Grundsätzlich würden sie........

© Südkurier