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Manchmal lebensgefährlich – ein Allensbacher kümmert sich um Opfer von Gewalt und Vertreibung

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Der gepackte Rucksack liegt immer griffbereit. Wenn der Allensbacher Christopher Bender für das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) im Einsatz ist, hält er sich auch in Regionen auf, in denen sich bewaffnete Konflikte oder Naturkatastrophen ereignen können. So im Sudan, als plötzlich Krieg ausbrach und er evakuiert werden musste. „Von einem Tag auf den anderen wurde um uns herum geschossen.“

Heute arbeitet er in Bangladesch im größten Flüchtlingslager der Welt. Hier halten sich über eine Million Rohingya auf, die vor genau neun Jahren aus Myanmar vertrieben wurden. Die Lage der Menschen, die nichts haben, könnte noch dramatischer werden. Denn die Länder geben immer weniger für das UNHCR.

Auch in anderen Krisenregionen war er schon im Einsatz

In Allensbach, so berichtet Christopher Bender, wohnen seine Eltern und theoretisch auch er. Monatelang aber halte er sich für seinen Beruf im Ausland auf. Unter anderem war er, auch mit anderen Hilfsorganisationen, in Afghanistan, Libanon, Sri Lanka und Pakistan im Einsatz. Die Aufgaben sind riesig. Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks sind fast 118 Millionen Menschen vor Krieg, Konflikten und Verfolgung auf der Flucht.

Bender........

© Südkurier