Depression und Schlaf: Zu wenig oder zu viel – beides ein Warnsignal
Die wichtigsten Erkenntnisse
Schlafstörungen und Depressionen können einander bedingen: Ein gestörter Schlaf kann sowohl Ursache als auch Folge einer Depression sein.
Zu viel Schlaf kann depressive Symptome verschlechtern.
Ein gezielter Schlafentzug kann sich kurzfristig positiv auf Depressionen auswirken. Für die richtige Behandlung sollte jedoch stets professioneller Rat eingeholt werden.
Menschen mit Depression leiden häufig unter einem gestörten Schlaf. Wie die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention informiert, gelten etwa Probleme beim Einschlafen oder zu frühes Erwachen als typische Symptome der psychischen Erkrankung. Doch auch zu viel Schlaf kann ein Warnsignal sein und sich sogar negativ auf die Betroffenen auswirken. Wie Schlaf und Depression zusammenhängen und worauf man achten sollte, lesen Sie hier.
Zu wenig Schlaf und Depression: So hängt beides zusammen
Laut der Deutschen Depressionsliga gehören Schlafstörungen zu den häufigsten Symptomen bei einer Depression. Nach Angaben der Apotheken Umschau klagen 80 Prozent der Depression-Erkrankten über Schlafprobleme. Gleichzeitig leiden 40 Prozent der Menschen mit einer Schlafstörung (Insomnie) auch an einer Depression. Depression und Schlafstörungen sind also eng miteinander verknüpft. Wie Axel Steiger, Oberarzt und Leiter der Ambulanz für Schlafmedizin am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München-Schwabing erklärt, können Schlafstörungen dabei sowohl die Ursache als auch die Folge von Depressionen sein: „Sie sind ein Symptom und zugleich ein Risikofaktor“, zitiert die Max-Planck-Gesellschaft Steiger auf ihrer Webseite.
Schlafstörungen können bei Depressionen dabei in verschiedenen Formen auftreten, informiert das Portal der digitalen Gesundheitsanwendung deprexis.com:........
