Italien-Effekt verpufft: Deutschland plant keine Sprit-Steuersenkung – zumindest bis Ostern
Die Regierungskoalition aus Union und SPD will die hohen Kraftstoffpreise akut nicht mit Steuersenkungen dämpfen. Sie verweist auf Italien und Österreich, wo geringere Steuern keine Entlastung der Autofahrer gebracht haben. „Der Meloni-Effekt verpufft. Die Steuerentlastung von 25 Cent fließt in den Rachen der Mineralölkonzerne“, sagte der stellvertretende Fraktionschef der Unionsfraktion, Sepp Müller, am Mittwoch in Berlin.
In Italien hatte die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni die Abgaben je Liter Kraftstoff um 25 Cent nach unten genommen. Der Preis blieb im Schnitt laut der Internet-Vergleichsseite fuel prices unverändert bei durchschnittlich 1,82 Euro je Liter Superbenzin. Beim Diesel ist sogar eine leichte Steigerung auf 2,09 Euro pro Liter zu beobachten. Österreich hatte die Steuerlast um fünf Cent reduziert. Dort kletterte der Dieselpreis zuletzt um acht Prozent auf den Mittelwert von 2,12 Euro je Liter. Benzin verteuerte sich um sieben Cent auf 1,81 Euro zu.
Die Koalition aus Union und SPD setzt auf ein hartes Kartellrecht
In Deutschland hat die schwarz-rote Koalition auf die deutlichen Preisaufschläge seit dem Beginn des Irankriegs........
