Ein Friede zwischen Trump und dem Iran hat einen bitteren Beigeschmack für Deutschland
Der Cäsar von Washington beglückt sich selbst mit Gladiatorenspielen. Zum 80. Geburtstag lässt Trump die Käfigkämpfer gegeneinander antreten. Maskulin in Großbuchstaben. Spiele für das Volk liefert die Fußball-Weltmeisterschaft. Der US-Präsident plant einen Triumphbogen, wie ihn die römischen Kaiser nach erfolgreichen Feldzügen errichteten. Zu seinem Ehrentag würde er sich gerne mit einem Friedensabkommen mit dem Iran beschenken.
Doch sein Krieg gegen den Iran lief wegen der mangelnden Strategie und der Widerstandsfähigkeit des Regimes schlecht. Allein Triumphbogen und Käfiggladiatoren zeigen beispielhaft, wie weit sich die Vereinigten Staaten von ihrem historischen Ideal der Römischen Republik entfernt haben, das sich in der Architektur des Weißen Hauses und im Namen der zweiten Parlamentskammer, des Senats, spiegelt.
Trump wird die Europäer zur Militärmission drängen
Um in der historischen Analogie zu bleiben, wird Trump von seinen Alliierten einen Tribut verlangen, um aus der Bredouille des Irankriegs herauszukommen.........
