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Die Lage der Bahn ist seit Jahren katastrophal – und jetzt kommen auch noch die guten Ideen zu spät

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20.03.2026

Die Deutsche Bahn hat sich festgefahren. Für den ganzen Konzern gilt: Störung im Betriebsablauf. Seit einem halben Jahr ist die neue Bahnchefin Evelyn Palla im Amt, gebessert hat sich noch nicht viel. Im Fernverkehr rollen vier von zehn Zügen verspätet in die Bahnhöfe ein. Im Winter ist der Schnee schuld und im Herbst der Sturm. Das Wetter ist der ewige Gegner der Eisenbahn, den man früher (die Alten erinnern sich) in Schach hielt.

Immerhin haben der Bahnvorstand und Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) erkannt, dass es mit dem Weiterwurschteln der vergangenen zehn Jahre nicht weitergeht. Eine Arbeitsgruppe aus dem gesamten Sektor – Bahn, Baufirmen, Verkehrsverbünde, Gewerkschaften und Politik – hat in einem Vierteljahr 22 Vorschläge erarbeitet, die die Pünktlichkeit steigern sollen.

Weshalb kommen die Vorschläge erst jetzt?

Die Scham bei der Bahn ist mittlerweile so groß, dass das Wegschieben von Verantwortung und das Mit-dem-Finger-auf andere-zeigen aufgehört haben.........

© Südkurier