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«Er hat große Angst»: Jetzt sagt Marius Borg Høiby aus

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04.02.2026

Seine Aussage im Gerichtssaal 250 beginnt Marius Borg Høiby unter Tränen. «Es fällt mir wahnsinnig schwer, vor so vielen Menschen zu sprechen», sagt der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit. «Ich werde von der Presse verfolgt, seit ich drei Jahre alt bin.» In seinem Rücken sitzen mehrere Dutzend Journalisten, die den Vergewaltigungs-Prozess gegen den 29-Jährigen begleiten. Außer ihrem Tippen ist kurz nichts zu hören im Saal, als Høiby seine Brille abnimmt und sich mit einem Taschentuch die Augen trocknet.

Danach ist er deutlich gefasster. Mit verschränkten Armen, vor sich einen Notizblock und einen Stift in der Hand, berichtet der Norweger von der Nacht im Dezember 2018, um die es am zweiten Prozesstag geht. In der Residenz des Kronprinzenpaares soll Høiby eine Frau sexuell berührt haben, während sie schlief. Videoaufnahmen, die der Angeklagte selbst gemacht haben soll, sollen die mutmaßliche Tat zeigen.

«Ich erinnere mich nicht, dass ich sie gemacht habe», sagt Høiby am Mittwoch vor........

© Südkurier