Schranken für Krötenwanderung: Naturschützer möchten Straße für zwei Monate sperren
Tagsüber fahren Autos auf dem Schützenweg im Fallenbrunnen, nachts versperrt eine Schranke Fahrern den Weg beim Studierendenheim Seezeit. Das reicht Naturschützern nicht, sie wollen einen besseren Schutz für Kröten, Frösche und Molche. Diese überqueren während der Amphibienwanderung die Straße. Um ihr Überleben zu sichern, wird ein circa 170 Meter langer Amphibienzaun aufgestellt und die Straße für etwa zwei Monate nachts gesperrt, da sie nur in der Dämmerung wandern. Freiwillige Helfer laufen den Zaun ab, sammeln die Tiere auf und tragen sie über die Straße. In der Höchstphase können so bis zu 80 Tiere in einer Nacht zusammenkommen. 2024 wurden 195 und 2025 311 Amphibien gerettet. Wenn die Helfer um 19 Uhr ihre Schicht antreten, stellen sie jeweils eine Sperrbarke am Anfang und Ende des Weges auf. Tagsüber werden die mobilen Schranken zur Seite gestellt, da die Sperrung aufgehoben wird.
Brigitte Jakkel Icon Haken im Kreis gesetzt Icon Plus im Kreis
88045 Friedrichshafen Icon Haken im Kreis gesetzt Icon Plus im Kreis
Schranke Icon Haken im Kreis gesetzt Icon Plus im Kreis
