Weltuntergangsstimmung in Frankreich und Spanien: Brände werden immer dramatischer
Seit Mittwoch lodern die Flammen in der Region oberhalb der Bucht von Arcachon, dieser sonst so idyllischen Urlaubsgegend am Atlantik. 220.000 Menschen mussten bis Sonntagmittag ihre Häuser, Wohnungen und Feriendomizile verlassen – es war die größte Evakuierungsaktion in Frankreich seit dem Zweiten Weltkrieg. 42.000 Hektar, mindestens 140 Häuser und ein Campingplatz waren bis dahin zerstört worden. Die Präfektin der betroffenen Regionen Gironde und Nouvelle-Aquitaine, Sophie Brocas, sprach von einer „XXL-Brunst, die unberechenbar ist und alles verschlingt“. Augenzeugen, ob Anwohner, Einsatzkräfte oder Lokalpolitiker, schilderten die „Weltuntergangsstimmung“. Die Flammen fraßen sich durch Wälder und an Straßen entlang. Dunkle Rauchschwaden trieben durch die Luft.
Der Zugverkehr südlich von Bordeaux ist wegen der Waldbrände zum Erliegen gekommen
Die Brände bewegten sich in den vergangenen Tagen von ihrem Ursprung bei der Gemeinde Saumos nördlich von Arcachon........
